Eine Sache, die man nicht kennt oder einschätzen kann, macht meist Angst. Angst vor Tod und Verlust sind Hauptthema auf der relativen Ebene. Ihre Auslöser sind viele und können die unterschiedlichsten sein. Jedes mal wenn die Angst auftritt, werden wir mit uns selbst konfrontiert. Mit unserer Fähigkeit oder Unfähigkeit sich ihr zu stellen, zu erwehren oder sie zu bewältigen. Mit ihren Symptomen, wie Hysterie, Panik, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Aktionismus und Kontrollverlust schlagen wir uns solange herum, bis sie abklingt oder ihre Ursache geklärt ist. Der Geist wird durch Angst gestört, verliert seine nüchterne Betrachtung und Wahrnehmung, und kann dann bei der Bewältigung wenig helfen.
Angst vermag uns in einen Zustand zu versetzen, der uns entspricht und unsere Bewusstseinsstufe beschreibt. Abhängig ist das Lebewesen schon allein von Luft, Wasser und anderen zur Existenz notwendigen Dingen. In der Angst tritt dieses Merkmal hervor und beeinflusst das Bewusstsein. Die Vorstellung unabhängig zu sein, kann sich in der Angst nicht halten. Sie wird mit der Tatsache der Abhängigkeit konfrontiert und korrigiert. Der Erregungszustand prüft das angenommene oder auf Vorstellung beruhende Verständnis auf Bestand und Nutzen hinsichtlich der Bewältigung einer problematischen Situation.
Wie stark Vorstellungen herrschen und wie weit sie Einfluss haben, wird im Umgang mit Problemfeldern oder Krisen ersichtlich. Die Angst vor dem Tod wird auch bei einer Virus Erkrankung die herrschenden Einstellungen und Vorstellungen über Leben, Immunität, Ansteckung, Verlauf und letztlichen Ausgang beeinflussen. Die von starken Emotionen untermauerte geistige Vorlage für das Erleben wird ihren Einfluss solange gelten machen, solange ein nüchterner Abstand zum Problem nicht eingenommen wurde. Das woran wir intensiv denken, wird sich manifestieren können, weil wir mit etwas anderem nicht rechnen oder es in unserer Vorstellung nicht vorkommt. Grenzen der Vorstellung begrenzen auch die Möglichkeiten der Manifestation. Diese werden durch das objektive Erleben aufgehoben oder bestärkt.
Der Selbsterhaltungstrieb wird aus dem Anlass der tödlichen Bedrohung heraus brachial die geprägten Vorstellungen für seine Funktion nutzen. Emotional angereichte Vorstellungen wie auch der Wille zu überleben sind für ihn Treibstoff. Todesängste wirken zirkulär und unkontrollierbar auf die verschiedenen Ebene des Bewusstseins. Sie erzeugen Druck auf die Bereiche die für Akzeptanz und Bewältigung zuständig sind. Ein innerer Ausnahmezustand ist die Folge, dem man sich ergibt oder widersteht. Ob es um eine reale Gefahr geht oder nicht, ist nicht von Bedeutung. Eher was das Ereignis in einem an Spannung zu erzeugen vermag. Placebo hat demnach auch seine Wirkung auf Fürwahrhalten oder den Glauben an die Sache.
Die innere Vorlage für ein Geschehen trifft auf die äußeren und von der Person unabhängigen Bedingungen und Umstände. Der Einfluss für die Person begrenzt sich in ihrer Qualität des Erlebens. Bedingungen und Umstände sind der Raum in dem die Person die Situation so erlebt, wie sie es sich vorstellen oder woran sie glauben kann. Relative und absolute Elemente bestimmen Erlebnisfeld und Erlebnis, aus dem heraus sich Bewusstsein entwickelt. Die Funktion von Erlebnisfeld, Erlebnis und dem der es erlebt ist Bewusstsein.
Reines oder absolutes Bewusstsein ist durchdrungen von der Gewissheit der Abhängigkeit zum Schöpfer und Seiner Funktion in der Schöpfung. Darin sieht es die eigentliche Realität, der es dient. Verschmutztes Bewusstsein hingegen kann das nicht wahrnehmen. Es wird deshalb die verschieden Anlässe nutzen, um zu einer solchen Sicht fortzuschreiten. Diese Anlässe sind durch den Schöpfer in die Schöpfung bewusst eingebettet worden, um diesem Vorhaben zu dienen. Leid, Qual und Unsicherheit sind also nicht die notwendigen Wirkungen des Daseins. Höheres oder niederes Bewusstsein ist das erzielte Produkt des Erlebens.
Die Voraussetzungen für eine Pandemie sind innere und äußere. Äußere sind der Erreger, klimatische, lokale und gesellschaftliche Einflüsse, körperliche und geistige Konstitution, Alter und medizinischer Versorgung und Entwicklungsstand. Innere Voraussetzungen sind Absichten, Motivationen, Bedürfnisse, Erwartungen, Glaubenssätze, Prägungen und Prophezeiungen. Beide Voraussetzungen sind karmisch bedingt, das heißt sie sind eine Reaktion auf eine vergangene Situation. Auf die äußeren kann nur in so weit Einfluss genommen werden, wie die Umstände es zu lassen – entsprechend den Umstände der damaligen Situation. Innere Voraussetzungen sind durch das Vermögen und den Willen beeinflussbar und nicht gekoppelt an den Ausgang damalige Situation. Deshalb ist die Konzentration auf das Innere erfolgversprechender, als der Versuch das Äußere zu beeinflussen. Da dies unabhängig und nach eigenen Regeln funktioniert.
Um sich im Falle einer Pandemie schützen und sie zu bewältigen zu wollen, bedarf es einer Einsicht in die persönlichen oder karmischen Voraussetzungen, die eine solche Situation mit provoziert oder produziert haben. Diese werden die Bedeutung der Situation, den Grad der Bedrohung und den möglichen Ausgang bestimmen. Im Falle der geistigen Durchdringung der Thematik wird eine wirksame Entsprechung die Folge sein. Ohne das Thema bewältigt zu haben bleibt nur Angst, Hilflosigkeit, Hysterie und Panik, die die Bedrohung rufen. In einer scheinbar aussichtslosen Lage kommt es schnell zum Öffnen für autoritäre, bevormundende und aktionistische Ansätze, die einen vor der eigenen Akzeptanz und Übernahme der Verantwortung für diese Erlebniswelt schützen. Darin liegt die Krux. Ohne die Bereitschaft seinen eigenen Anteil am Geschehen zu verantworten oder die Verantwortung an Dritte zu delegieren, kann es zu keiner Lösung kommen. Die Lösung liegt ganz nah von woher das Problem oder Missstand seine Berechtigung bekommt. Also von dort woher das Problem ursprünglich stammt.
Die Betroffenen und das Ereignis auseinander zu halten oder zu trennen, macht das Ganze zu etwas Zufälligem, schlimmer noch zu etwas Sinnlosem. Die Betroffenen haben freiwillig ihren Anteil am Geschehen in der Vergangenheit erbracht. Daraus ergeben sich die äußere und inneren Umstände mit denen und wo sie leben. Die Situation, die nun erlebt werden will, zieht aus diesem Komponenten ihre Gesetzmäßigkeit, Berechtigung oder Bestimmung. Demnach würde ein Lösungsansatz aus der Analyse und der Durchdringung der persönliche Bezüge zur Problematik und der Bereitschaft sich der Korrektur der inneren Verhältnisse hinzugeben, die zu einem solchen Erlebnisfeld geführt haben, entstehen. Dies gekoppelt mit dem rechten Homöopathischen Mittel, Diät, ärztlicher Heilkunst und innere Zuversicht ist Heilungs- versprechend. Der Heilungs- oder Bewältigungserfolg würde die Richtigkeit dieser These beweisen.
Gift heilt Gift. Virus heilt Virus. Gleich zu Gleich gesellt sich gern. Die in den Betroffenen vorhandenen Voraussetzungen für die Erkrankung ist gleichzeitig das Heilmittel. Vorausgesetzt das soviel Lebenszeit zur Verfügung steht oder das Lebensthema es zulässt. Die nötige Korrektur einer destruktiven Tendenz im Organismus, sei es körperlicher, geistiger oder ererbter Natur, ist nicht zur Zerstörung des Organismus vorgesehen, sondern zur Wiederherstellung oder dem Schutz und Bestand körperlicher oder geistiger Funktionen. Die Krise ist demnach eine innere, die im Außen eine Entsprechung auslöst.
Was ist die Krise die in einem größerem Maße die Menschen verbindet, obwohl sie als Einzelschicksale erscheinen? Was also haben wir im Moment gemein?
Zeitarmut, Sinnentleerung, Verschwendung, Rücksichtslosigkeit, Unverantwortlichkeit, Depression, Angst. Virus ist etwas was sich von einem Wirt ernährt, ohne ihn könnte es nicht existieren. Es nimmt von dem Wirt soviel es bekommen kann, ohne Rücksicht auf möglichen Schäden oder den Tod des Spenders. Seinem Überlebenswillens gemäß sieht es die Welt als sein Eigentum an, mit der er umgehen kann, wie er es will. Es beutet aus. Seine Existenz ist reine Ausbeutung. Ohne an Verantwortung zu denken oder an Schuld, die beglichen werden muss, spiegelt der Virus jene Haltung wieder, die uns heute entgegensteht. Nicht nur haben wir uns an der Welt mit unrechten Mittel zu schaffen gemacht, auch an uns selbst und was uns wichtig sein sollte, haben wir Raubbau betrieben. In dem Versuch die Ausbeutung unabhängig von ihrer Reaktion zu frönen, haben wir uns von dem Umstand an sich abhängig gemacht. Dadurch das wir hinter allem einen Gewinn platzieren wird das Außen zum Objekt, zum Wirt, der der Erwartung nach Gewinn entsprechen soll.
Der Virus ist ein Informationsträger und trägt die Information in jenes System was seiner bedarf. Das Individuum ist für diese Information in dem Sinne reif geworden, auf das die Information sich einen Weg zu ihm/ihr sucht. Die Basis dieser Übertragung oder Ansteckung liegt in dem Erfordernis des individuellen Systems sich anzupassen. Zeit, Ort und Umstände bringen bestimmte Bedingungen mit sich, dem das Individuum entsprechen muss, um sich seine Existenzberechtigung und Entfaltung in dieser Zeit, an diesem Ort und zu diesen Umständen zu sichern.
Die dynamischen Prozesse halten das Leben am Laufen, unterstützen die Abläufe die von höherer Seite vorgesehen Recht, Lohn und Verdienst gewährleisten und sichern ein gerechtes Dasein. Die träge Materie braucht immer wieder und zu jeder Zeit Impulse zu Instandhaltung, Funktion und Ablauf. Da sie sich immer in einen Prozess der Auflösung befindet, wird durch die spirituelle Seite des Daseins Energie, Bedeutung und Sinn zur Verfügung gestellt, um dem Prozess der Auflösung den Zeitrahmen zu bieten, der für ihn vorgesehen ist. Zeit als Faktor begrenzt den Rahmen der Existenz, die Dauer der Funktion ihrer Bestandteile und das Ausmaß der Wirkungs – und Entfaltungszeit. Die Umstände sind die festen Grenzen zwischen denen sich das Karma entfaltet. Und der Ort ist der Platz der zu dem jeweiligen Lebewesen in seiner Entwicklungsstufe und seinem Bewusstsein passt. Er spiegelt die inneren Verhältnisse.
Das Lebewesen ist eingebettet in diese Komponenten und erlebt die von ihm geschaffenen Verhältnisse zur Bewusstseinsformung. Ein individuelles oder kollektives Gefährden dieser Realität führt zur Notwendigkeit der Korrektur, die durch Informationsübertragung eingeleitet wird. Erst tritt die Information in Erscheinung, die sich dann später auch auf der sichtbaren Ebene manifestiert. Welche Formen die Manifestationen annimmt, ist gemäß dem individuellen Stand verschieden. Der Tod deutet auf die abgelaufene Lebenszeit hin und ist nicht zwingend die Konsequenz der Erkrankung. Die erlebte Wirklichkeit ist von den Lebewesen zu einem individuell bestimmten Anlass oder aus einer bestimmten individuellen Absicht erzeugt worden. Das zeigt sich im unterschiedlichen Krankheitsverlauf.
Eine allgemeingültige Aussage darüber zu fassen was die Gründe und Basis einer solchen Erscheinung sind, ist unzureichend. Pauschale Herangehensweisen sind Eckpfeiler der Krise. Was des einen Nahrung ist, ist dem anderen Gift. Globalisierung erweitert beträchtlich die individuellen Rahmenkomponenten. Das erfordert eine Anpassung des Individuums, die dem Rechnung trägt. Ort, Zeit und Umständen sind für das Lebewesen entsprechend. Ähnliche Bedingungen haben einen geringeren Konfliktgehalt, als Bedingungen die extrem von einander abweichen. In Familien, Kulturen und Gesellschaften werden bestimmte Informationen hervorgehoben und andere ignoriert, bekämpft oder nicht erlebt. Die durch die Globalisierung veränderte Situation lässt Themen weltweit aufkommen, die eine veränderte Bewältigungsstrategie und Umgangsform erfordern.
Bei dem Angebot an fremden Spielflächen, fernen Spielorten und Einflüssen besteht die dringende Notwendigkeit die Umstände nicht aus den Augen zu verlieren, die die nahe Umgebung ausmachen oder bestimmen. Die uns konkret umgebene Umwelt steht für unseren Entwicklungsstand, Verdienst und Aufgabenbereich. Sie ist der Bereich der für uns vorgesehen ist uns zu entfalten, Rechnung zu begleichen, Verpflichtungen nachzukommen, Verantwortung zu übernehmen und Projekte und Idee zu Ende zu führen. Kein anderer Ort eignet sich so dafür, wie der wo wir wurzeln. Diese Orte wurden immer mehr sozial, ökonomisch und ökologisch vernachlässigt. Die Welt ist der Garten, der Acker, die Schmiede usw. geworden, die den eigenen Garten ersetzt hat. Wir leben im Urlaub, in Vorstellungen oder virtuellen Welten.
Wirkungen des Virus sind die globale Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Mitbestimmung und Einflussnahme. Einschränkung erleben wir auch in Selbstbestimmung und Mündigkeit. Gedankenlosigkeit, Ichbezogenheit und Unverantwortlichkeit werden stärker frequentiert. Der Verlust von Sicherheit versprechenden Anlagen, Ansätzen und Grundlagen drohen. Die bestehenden Wertvorstellungen und Wertmaßstäben sind einem hohen Druck ausgeliefert und müssen ihre Aktualität und Wirksamkeit unter Beweis stellen. Die natürliche Auslese von alten und kranken Menschen setzt ein. Solidargemeinschaften entstehen. Eine kritischen Betrachtung der Umgebung und des Verhaltens ist zu verzeichnen. Abgrenzung, Isolation und Revieranspruch des Einzelnen, der Regionen und Staaten zeichnen sich ab. Die Welt schrumpft auf die Größe des Wohnzimmers. Jeder ist sich selbst der Nächste und zugleich abhängig von den Strukturen der Versorgung, der Behandlung und der Maßnahmen.
Angst und Schuld sind die treibenden Komponenten der Einführung, Rechtfertigung und Legitimierung der Einschränkung. Angst um Leben und vorm Tod und Verlust. Schuld wegen Mitverantwortung am Leiden, Erkranken oder Sterben der Lieben. Die Grenze des Lebens teilt die reale Gegenwart von der möglichen Zukunft. Die Zukunft beherrscht die Gegenwart, die aus der Vergangenheit oder aus den vergangenen Taten und Handlungen entstand. Fehler der Vergangenheit rächen sich und zeichnen zukünftige Konsequenzen. Das was Tendenziös aus dem Blickwinkel schwand, wird wieder Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Gegenwart, das Hier und jetzt, die gegebene Lebensspanne und die gegebenen Lebensumstände, reale Werte und Maßstäbe, eine konkrete Wirklichkeit und der Stand der Entwicklung sind wieder für jeden individuell wichtig.
Für sich und seinem Tuhen und Denken Verantworten zu übernehmen, scheint eine Information die wir durch den Virus erhalten. Das die heutige Welt unter Unverantwortlichkeit im allgemeinen leidet, ist keine Neuigkeit. Der Konsum, die Ausbeutung und die Gewinnorientierung haben eine Größe erreicht, das die Folgen die Menschheit bedroht. Und dies ist ein Umstand der von jedem zu verantwortet ist und nicht eines was delegiert werden darf. Die persönliche Lebensqualität als den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu etablieren und anderen dies abzusprechen, führt zu einer Spannung mit der Umwelt. Egal wie man es zu rechtfertigen versucht. Die gesunden Grenzen der Ausbeutung sind so weit übertreten worden, das es den Ausbeuter selbst gefährdet. Berechtigte oder erlaubte Ausbeutung hat sein Maß, das sich an dem erreichten Verdienst des Einzelnen und der gegenwärtig auf der Erde lebenden Menschheit misst.
Fleischessen, billig Flüge, Kreuzfahrten, Handykultur, Börsengeschäfte, Pharmamedizin, Egomanie, Unterhaltungsreligion, Gewinnorientierung, Wegwerfkultur usw. sind deswegen kritische Erscheinungen der Gegenwart, weil sie das Bewusstsein mit den Einladungen für ein angenehmes und sorgenfreies Leben eingenommen haben. Gleichzeitig den Sinn für Nachhaltigkeit, Verträglichkeit und Bestandsschutz verdrängen. Auch die Tatsache des Preises für eine solche Lebensweise wurde nicht offeriert. Noch erwartet der größte Teil der Menschheit keine Rechnung für ihren Lebenskomfort. Eher herrscht die Vorstellung vor, das es zum Leben einfach so dazu gehört und wir darauf ein Recht hätten.
Diese Betrachtungsweise führt in ein pauschale Verständnis, wenn nicht der individuelle Beitrag oder Bewusstsein mit Einbetracht gezogen wird. Auch in Massenerscheinungen bleibt für den Einzelnen sein Schicksal maßgeblich. Auch wenn es sich mit anderen ähnelt oder ihm nah kommt. Einer kollektive Bewältigung der Thematik geht immer eine persönliche oder individuell voraus. Der Mensch ist Schmied seines Schicksals. Den Lauf seiner Geschichte zu ändern, obliegt immer dem Individuen selbst. Äußere Komponente haben ihre Funktion und Bedeutung diesen Prozess zu unterstützen. Die individuelle Krisensituation ist Ausdruck der Spannung, die die Vorstellung von Anspruch und Vermögen, Wunsch und Erfüllung, Auffassung und Wirklichkeit, Verdienst und Lohn und die Konfrontation mit dem Sterben erzeugt. Diese Spannung wird den Gehalt der Vorstellungen dahin gehend prüfen, ob er real ist und Bestand behält. Der befürchtete Tod ist der Katalysator der die Bestandteile der Vorstellung hervorbringen wird, welches sie ausmachen. Für den Einzelnen entsteht die Gelegenheit sich seinen Vorstellungen bewusst zu werden, falsche oder untaugliche zu korrigieren oder durch neue, aktuelle oder gewonnene zu ersetzen.
In Anbetracht der derzeitigen ökologischen und klimatischen Umstände und dem Ausmaß an persönlicher Mitverantwortung, kann die Notwendigkeit und Dringlichkeit dieses Wandlungsprozesses erfasst werden. Der Virus ist Träger der falsch verstandenen Einstellung zum Leben, zur Erde und zum Geschöpf. Er trägt wie jedes Mal in sich den tödlichen Keim als Reaktion auf ein stagnierendes System, das sich den gegebenen Umständen nicht anpassen kann oder will. Das Individuum ist an seine Grenze der Vorstellung über Selbstentfaltung und äußeren Bedingungen angelangt oder nicht angelangt. Deutlich wird dies am Umgang und den Folgen der Einschränkungen und Sanktionen des öffentlichen und privaten Lebens. Nur das zum Leben notwendige ist noch frei zugänglich, alles andere unterliegt Einschränkungen und Regulierungen.
Die organische Ebene der Virus Bewältigung deutet auf die Problemfelder hin die der Anpassung bedürfen. Der unterschiedliche Krankheitsverlauf macht auf den individuellen Grad an Affinität für die Konfrontation mit der Information des Virus deutlich. Da der Körper mit Fieber, Schwäche, Entzündung die Krankheit zu bewältigen versucht, sind Themen wie: Entscheidungen, für etwas Brennen, sich Erholung gönnen oder generieren, Aufnahme von Informationen, Hygiene, Abgrenzung, Ersatzwerte, Verantwortung, Verhältnismäßigkeit, soziale Intelligenz, Bedürftigkeit, verdeckte Abhängigkeiten, Vorstellungsbezogenheit, Kompensation usä. anpassungswürdig, um den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen zu entsprechen.
Uns wurde eine allgemeine Klausur verschrieben. Gelegenheit sich über bestimmte und brennende Fragen bewusst zu werden und deren Beantwortung anzugehen. Dabei erscheint die konkrete Situation als die entsprechende für das zu bewältigende Paket zu sein. Bei gründlicher Betrachtung der Umstände die einen umgeben und die in einem sind, kann der persönliche Themenkreis der zu korrigierenden Vorstellungen, Haltungen, Einstellungen und Absichten ausgemacht werden. Die Dringlichkeit und Notwendigkeit wird sich durch das jeweilige Leidmoment oder die bestehende Unzufriedenheit oder die spürbare Furcht erfassen lassen. Das Prinzip der Einschränkung, was als Mittel der Wahl eingesetzt wird, trägt in sich die Qualität bestehende Vorstellungen, Ideen, Ansätze auf ihre Tauglichkeit und Realitätsnähe durch Pragmatismus zu prüfen. Die konkrete Wirklichkeit ist das Maß was angesetzt wird, um die jeweilige Ausrichtung ans Tageslicht zu bringen.
Wir atmen alle dieselbe Luft. Durch die Luft sind wir miteinander verbunden. Die Vorstellung unabhängig von anderen zu existieren, erweist sich dadurch als nicht haltbar. Dies verweist auf eine Bedingung des Zusammenlebens. Die Globalisierung verstärkt die Symptome durch die gesteigerte Quantität der Erscheinungen. Keine Spezi gefährdet ihren eigenen Lebensraum und den der anderen so wie der Mensch. Und obwohl die Menschheit in dieser Weise vorgeht, lösen sich die körperlichen und psychischen Probleme nicht, können Erfüllung, Glück und Zufriedenheit nicht allgemein etabliert werden und ist der Frieden nicht garantiert. Was das für den Einzelnen bedeutet, in wie weit er/sie mitverantwortlich ist und welchen Gewinn er/sie für sich daraus zieht, sollte überdacht werden. Die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung des individuellen Dasein stellst sich immer dann verstärkt, wenn das Ende naht.
Hab keine Angst. Wir bekommen das was wir uns verdient haben, egal aus welchen Quellen. Krankheit hat immer Sinn, den zu erkennen wir in der Lage sind. Wir sind für die jeweilige Situation reif. Nichts passiert Zufällig oder ohne höhere Bestimmung. Alter, Krankheit und Tod sind Erlebnisfelder für die Läuterung. Da das Universum für alle Varianten der Glückssuche eine passende Form hat, können wir schon heute daran denken, wie wir beim nächsten Mal weitermachen wollen. Virus sei Dank, nun mit erhöhten Druck.
Ich plädiere die Krankheit nüchtern wie eine Grippe zu behandeln, mit Erwärmungsbädern bis 41 Grad, Lindenblütentee zum Schwitzen, danach Ausruhen, Bryonia C200 und höher als Homöopathie, Vitamin D3 und C, vegane Diät und Zuversicht, Optimismus und Mut zur Übernahme der Verantwortung für das eigene Schicksal und dem Wohlergehen aller Wesen. Dies sind ein paar Gedanken, die mir kamen als ich über die gegenwärtige Situation meditierte. Sie sind alles andere als vollständig oder maßgeblich und haben eigentliche nur den Sinn eure Intelligenz nicht zu beleidigen. Bitte vervollständigt diese Gedanken mit Eurer großartigen Gedankenleistung und haltet die Stellung. Bitte verzeiht mir das viele Geschreibe.
